„Studentinnen und Studenten aller Fakultäten, hört die Signale.“

Schöne Replik von Tom Strohschneider (OXI – Wirtschaft anders denken) auf Achim Wambachs (Verein für Socialpolitik) Pluralo-„Kritik“. Hier ein Auszug:

„Die »Welt« formuliert es so: »Der Vorsitzende des Vereins für Socialpolitik sagt, was Volkswirte heute bräuchten.« Und Wambach wörtlich: »Wenn die Studenten Ringvorlesungen dazu organisieren, um die historischen Denkschulen besser zu verstehen, dann finde ich das sinnvoll. Aber sie sollten nicht glauben, dass dies das Rüstzeug ist, mit dem sie später im Wirtschaftsministerium oder bei der Europäischen Zentralbank arbeiten werden.«

Was wird hier eigentlich gesagt? Dass es schon okay ist, auch mal Karl Marx zu studieren und John Maynard Keynes wirklich zu lesen. Dass das aber unnützes Wissen ist, weil die Anforderungen des Marktes (hier: Arbeitsmarkt) und der begrenzte ökonomische Horizont der real existierenden Institutionen wirtschaftspolitischer Steuerung ein solches Wissen gar nicht nachfragen. Oder kurz gesagt: Hier rät ein Ökonomenverbandschef dem wissenschaftlichen Nachwuchs dazu, den Kopf in der Röhre stecken zu lassen, weil man nur so Multifunktionär werden kann und sich in ganzseitigen Interviews über das Medienecho einer pluralen Bewegung lustig machen kann.“

Zu lesen ist der Beitrag unter: https://oxiblog.de/ach-in-den-medien-wambach-die-plurale-oekonomik-und-ein-schoenes-beispiel-dafuer-wie-framing-geht

-KR


0 Antworten auf „„Studentinnen und Studenten aller Fakultäten, hört die Signale.““


  1. Keine Kommentare

Antwort hinterlassen

XHTML: Du kannst diese Tags benutzen: <a href=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote> <code> <em> <i> <strike> <strong>


× zwei = zehn